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Berichte

Besablues am 3. November 2016: Sympathisch, gefühlvoll, stimmgewaltig – das ist Jonny Akehurst!

Für diesen musikalischen Abend hatte das Musikteam des Vereins Jonny Akekurst aus Backnang engagiert. Der gebürtige Kanadier ist dem – wohl eher jüngeren – Publikum aus der TV-Casting-Show „The Voice of Germany“ der Staffel 2014 bekannt. Dort kam er bis zu den Blind Auditions und verlor – subjektiv betrachtet – zu Unrecht beim ersten Battle gegen seine Konkurrentin. Beim „Besaabend“ war er jedoch der Star, sein jungenhafter und doch männlicher Charme zog die Zuhörer und vor allem die Zuhörerinnen sofort in ihren Bann, erst recht, als er mit seiner gefühlvollen Stimme mit „Mad World“ in das erste Set startete. Sein Gitarrenspiel, das er sich in jungen Jahren selbst beigebracht hatte, harmonierte mit seiner rauchigen, tiefen Stimme. Begleitet wurde Jonny Akehurst an diesem Abend von Schlagzeuger Basti, der mit zunehmender Dauer des Abends dem Können von Sänger und Songwriter Akehurst das i-Tüpfelchen aufsetzte. Der erste Teil des Abends war geprägt von klassischen Rocksongs bzw. –balladen („Dreamer“ von Supertramp, „Let her go“ von Passenger, „Turn the page“ von Bob Seger oder „Ring of fire“ von Johnny Cash bis zu „Knocking on heavens door“ von Bob Dylan.
Der hauptberufliche „Baumkletterer“, der in seinem Berufsleben mit der Kettensäge auf Bäume klettert und den alternden Ästen zu leibe rückt, überzeugte auf der ganzen Linie. Die Besucher lauschten gebannt, war doch das Zusammenspiel von Jonny und Basti gefühlvoll und in sich stimmig. Höhepunkt des Abends war zweifelsohne „Halleluja“ von Jeff Buckley. Hier wechselte Schlagzeuger Basti um auf diie Gitarre, Jonny Akehurst widmete sich sensibel, emotionsgeladen und stimmgewaltigen dem Song, der den Zuhörern Gänsehaut bescherte.
Am liebsten hätten die Besucher das Duo gar nicht mehr gehen lassen, den die Songs, teilweise auch Eigenkompositionen des Kanadiers, trafen das Publikum ins Herz. Feinfühlig, nicht zu laut, sympathisch, authentisch – gut gelaunt – das Krummhardter Publikum war begeistert. Gefühlsbetont ging auch das dritte Set zu Ende – „Wish you were here“ von Pink Floyd oder „Sweet home Alabama“ von Lynyrd Skynyrd waren Klassiker, bei dem auch die Besenbesucher mitsangen oder –summten. Als Abschluss und als dritte Zugabe eines phantastischen, musikalischen Abends gaben Basti und Jonny Akehurst „Nothing else matters“ von Metallica (übrigens die Nr. 6 bei der diesjährigen SWR1-Hitparade) zum Besten und wurden mit tosendem Applaus schweren Herzens in die Nacht entlassen.

Traditionell wird die Familie Hallwachs die Eintrittspreissumme einer gemeinnützigen Einrichtung spenden.



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